
KI / CRA Schulungen
Neue Vorgaben und neue Werkzeuge — beides betrifft Ihre Mitarbeiter
Mit dem Cyber Resilience Act, der Verordnung (EU) 2024/2847, kommt eine Anforderung auf Hersteller zu, die bislang kaum eine Rolle spielte: Produkte mit digitalen Elementen müssen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg gegen Cyberrisiken abgesichert sein. Das betrifft nicht nur die Entwicklung, sondern auch Prozesse, die im Unternehmen erst aufgebaut werden müssen.
Dazu kommt die KI-Verordnung, die Verordnung (EU) 2024/1689. Sie stuft KI-Anwendungen nach ihrem Risiko ein und knüpft daran unterschiedlich strenge Pflichten. Wer KI in ein Produkt einbaut, kann damit schnell im Hochrisikobereich landen — und muss zusätzlich dafür sorgen, dass sein Personal über ausreichende KI-Kompetenz verfügt.
Unabhängig von beiden Regelwerken hält künstliche Intelligenz Einzug in den Arbeitsalltag. Der Nutzen ist erheblich — aber nur, wenn die Mitarbeiter wissen, wofür sich diese Werkzeuge eignen, wo ihre Grenzen liegen und welche Daten nicht hineingehören.
Wir bieten dazu vier aufeinander abgestimmte Online-Schulungen an. Die Inhalte richten sich nach Ihrem Unternehmen, nicht nach einem Standardfoliensatz.

Unsere Schulungen im Überblick
Klicken Sie auf einen Kurs, um Beschreibung, Voraussetzungen und Abschluss zu sehen.
Der Cyber Resilience Act trifft Hersteller an einer Stelle, an der bisher kaum jemand Vorgaben erwartet hat: Ein Produkt mit Steuerung, Netzwerkanschluss oder Fernwartung muss über seinen gesamten Lebenszyklus gegen Cyberrisiken abgesichert sein. Der Kurs ordnet ein, was das für Ihre Produkte konkret bedeutet, welche Nachweise zu führen sind und welche Ihrer bestehenden Prozesse bereits einen Teil davon abdecken. Wir arbeiten dabei an Ihren eigenen Produkten, nicht an einem Lehrbeispiel.
Voraussetzungen
Keine. Technisches Grundverständnis der eigenen Produkte hilft.
Zum Abschluss
Teilnahmebescheinigung sowie eine erste Einschätzung, welche Ihrer Produkte betroffen sind und was als Nächstes ansteht.
Die KI-Verordnung stuft Anwendungen nach ihrem Risiko ein und knüpft daran sehr unterschiedliche Pflichten. Für Maschinenbauer ist vor allem eines wichtig: Steckt eine KI-Komponente in einem Produkt, kann daraus schnell eine Hochrisiko-Anwendung werden. Der Kurs klärt, welche Rolle Sie einnehmen — Anbieter, Betreiber, Einführer oder Händler — und was daraus folgt. Dazu gehört auch die Pflicht, für ausreichende KI-Kompetenz der eigenen Mitarbeiter zu sorgen.
Voraussetzungen
Keine. Der Kurs baut nicht auf dem CRA-Kurs auf, ergänzt ihn aber.
Zum Abschluss
Teilnahmebescheinigung sowie eine Einordnung Ihrer Produkte und Ihrer Rolle nach der Verordnung.
Diese Schulung richtet sich an alle, die KI im Arbeitsalltag nutzen sollen und bisher wenig damit zu tun hatten. Sie lernen, wofür sich die Werkzeuge eignen, wie Sie brauchbare Ergebnisse bekommen und woran Sie erkennen, dass ein Ergebnis nicht stimmt. Ein eigener Abschnitt behandelt den Umgang mit Betriebs- und Kundendaten — was in ein KI-Werkzeug eingegeben werden darf und was nicht.
Voraussetzungen
Keine technischen Vorkenntnisse nötig.
Zum Abschluss
Teilnahmebescheinigung sowie Unterlagen zum Nachschlagen, abgestimmt auf die in Ihrem Haus behandelten Beispiele.
Die einzige Praxisschulung im Programm: vier Tage à sechs Stunden, an deren Ende eine Anwendung steht, die Sie selbst gebaut und in Betrieb genommen haben. Jedes Modul baut auf dem vorherigen auf. Sie programmieren dabei nicht selbst, sondern lernen, einen KI-Agenten so zu beauftragen und zu prüfen, dass am Ende etwas Brauchbares entsteht. Inhalte und Beispiele stimmen wir vorab auf Ihr Unternehmen ab.
Die fünf Module
Grundlagen und Einordnung
Sie wissen, wofür die Methode taugt — und wofür nicht.
- Was Agentic Coding von der Bedienung eines KI-Chatfensters unterscheidet
- Die neue Rolle: Sie beauftragen und prüfen, statt selbst zu programmieren
- Wo sich der Einsatz lohnt und wo herkömmliche Wege schneller sind
- Beispiele aus dem industriellen Arbeitsalltag
Wie Anwendungen aufgebaut sind
Sie können einem Agenten auf Augenhöhe sagen, was zu tun ist.
- Oberfläche, Server, Schnittstellen und Datenbank — ohne Programmierkenntnisse erklärt
- Warum Webanwendungen im Unternehmensumfeld meist der pragmatische Weg sind
- Anmeldung, Sitzungen und Veröffentlichung
- Eine Aufgabe so beschreiben, dass am Ende das Gewünschte entsteht
Werkzeuge und ihre Grenzen
Sie wählen für jede Aufgabe das passende Werkzeug.
- Überblick über die Werkzeuglandschaft und ihre Unterschiede
- Woran Sie erkennen, dass ein Werkzeug an seine Grenze kommt
- Fehlersuche mit den Bordmitteln des Browsers
- Kernkonzepte, die sich auf jedes neue Werkzeug übertragen lassen
Agenten steuern
Sie führen einen Agenten gezielt statt auf gut Glück.
- Wie ein Agent arbeitet: Modell, Werkzeuge und die Schleife dazwischen
- Auftrag, Zusammenhang und Rolle sauber formulieren
- Den Arbeitskontext knapp und wirksam halten
- Versionsverwaltung als Sicherheitsnetz — jederzeit zurück
Vom Entwurf zur laufenden Anwendung
Sie haben eine eigene Anwendung gebaut und in Betrieb genommen.
- Ein Vorhaben von der Idee bis zur Inbetriebnahme
- Anbindung an vorhandene Systeme und Datenquellen
- Typische Fehler und wie Sie überflüssige Komplexität vermeiden
- Was aus Sicherheitsgründen nicht in die Hand eines Agenten gehört
Voraussetzungen
Technisches Grundverständnis. Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich, Erfahrung mit KI-Werkzeugen aus Kurs 3 ist hilfreich.
Zum Abschluss
Teilnahmebescheinigung sowie eine lauffähige eigene Anwendung samt Unterlagen zum Weiterarbeiten.
Nächste Termine
Die Schulungen finden online statt. Wählen Sie einen Termin und melden Sie sich unverbindlich an — wir bestätigen Ihre Anmeldung anschließend per E-Mail.
CRA – Cyber Resilience Act
Die KI-Verordnung
KI Einsteiger / Grundlagen
Sie benötigen einen anderen Termin oder eine Schulung für Ihr gesamtes Team? Sprechen Sie uns an.
Warum der CRA jetzt auf die Tagesordnung gehört
Der Cyber Resilience Act gilt zusätzlich zur Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 — er ersetzt sie nicht. Eine Maschine mit Steuerung, Webserver oder Fernwartungszugang ist zugleich Maschine und Produkt mit digitalen Elementen und muss beide Regelwerke erfüllen.
Die gute Nachricht: Die Bewertung der Cyberrisiken darf in die Risikobeurteilung nach Maschinenverordnung integriert werden. Wer beides zusammen denkt, spart sich zwei getrennte Verfahren — vorausgesetzt, die beteiligten Mitarbeiter kennen die Anforderungen.
Genau dort setzt Kurs 1 an: Ihre Konstruktion und Entwicklung erfährt, welche Anforderungen auf sie zukommen, welche Nachweise zu führen sind und was davon bereits durch vorhandene Prozesse abgedeckt ist.
Dieselbe Logik gilt für die KI-Verordnung: Steckt in Ihrer Maschine eine KI-Komponente, kommen deren Pflichten obendrauf — und die Einstufung entscheidet darüber, wie umfangreich sie ausfallen. Kurs 2 klärt, wo Sie stehen, bevor daraus ein Thema in der Abnahme wird.
So läuft eine Schulung ab
Bedarf klären
Wir besprechen, welche Kurse für welche Gruppe sinnvoll sind, wie viele Teilnehmer dabei sind und welche Vorkenntnisse vorliegen.
Inhalte auf Ihr Unternehmen zuschneiden
Die Beispiele stammen aus Ihrem Arbeitsalltag statt aus einem Standardfoliensatz. Für den CRA-Kurs sehen wir uns vorab Ihre Produkte an.
Durchführung online
Die Schulung findet als Online-Termin statt. Damit entfallen Anreise und Reisekosten, und die Teilnehmer können aus verschiedenen Standorten dazukommen.
Nachbereitung
Die Teilnehmer erhalten die Unterlagen sowie eine Teilnahmebescheinigung. Für Rückfragen nach der Schulung bleibt ein fester Ansprechpartner erhalten.
Was Sie und Ihre Mitarbeiter mitnehmen
Schulungsunterlagen
Alle Inhalte zum Nachschlagen, abgestimmt auf die in Ihrem Haus behandelten Beispiele.
Teilnahmebescheinigung
Für jeden Teilnehmer, verwendbar als Nachweis der Unterweisung.
Konkrete Handlungsschritte
Beim CRA-Kurs: eine Einschätzung, welche Ihrer Produkte betroffen sind und was als Nächstes ansteht.
Fester Ansprechpartner
Auch nach der Schulung erreichbar, wenn im Tagesgeschäft Fragen auftauchen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Passend dazu
Maschinenverordnung (EU) 2023/1230
Was sich gegenüber der Maschinenrichtlinie ändert — einschließlich der Anforderungen an Cybersicherheit sowie an KI und autonome Systeme.
CE-Seminare und Workshops
Unsere bestehenden Schulungen zur CE-Kennzeichnung: Risikobeurteilung, Betriebsanleitung, funktionale Sicherheit und mehr — erarbeitet an Ihrer eigenen Maschine.
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Unser kompetentes Team ist für Sie da.
Wir sind Dienstleister für CE-Kennzeichnung und Beratung im Bereich Maschinen, Anlagen und Umbauten. Unsere Tätigkeit erstreckt sich über das gesamte Bundesgebiet und den angrenzenden deutschsprachigen Raum und wird durch langjährige Erfahrung im Maschinenbau und der damit verbundenen Sicherheitstechnik geprägt.
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